Der Stoderer Dolomitensteig

Der Stoderer Dolomitensteig ist eine landschaftlich äußerst lohnenswerte Wanderung und bietet fast durchgehend ein tolles Bergpanorama. Die mächtigen Felsformationen des Kalkgebirges hinterlassen eindrucksvolle Erinnerungen an denen man sich gar nicht satt sehen kann. Trotzdem ist Schwindelfreiheit und vor allem Trittsicherheit für den Steig gefordert.

Ausgangspunkt der Wanderung zum Stoderer Dolomitensteig ist das Gasthaus Baumschlagerreith am Talende von Hinterstoder in Oberösterreich. Der Parkplatz direkt beim Gasthaus ist kostenpflichtig und man benötigt ein Ticket um rund 3€, das man direkt am Parkplatz über einen Automaten kaufen kann. Vom Parkplatz aus beginnt der Weg zuerst gemütlich auf einer Forststraße. Schnell jedoch wechselt man auf einen steilen und schattigen Waldweg, auf dem man in Serpentinen die ersten paar hundert Höhenmeter überwindet.

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Nach Erreichen des ersten Sattels, sollte man sich unbedingt eine kleine Pause auf dem vorgelagerten Felsen rechts gönnen. Von dort offenbart sich eine wunderbare Aussicht auf das Tal und ein Blick auf den entfernten Parkplatz lässt erahnen, welchen Weg man bereits hinter sich hat.

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Danach geht es weiter durch den schattigen Wald, bis man die erste Almwiese erreicht. Vorbei an der Hochsteinalm und der Lögerhütte hat man den anstrengendsten Teil der Wanderung bereits überstanden.

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Hier beginnt der eigentliche Dolomitensteig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollte man ab hier zu seinen Eigenschaften zählen können, denn an einigen Stellen geht es ziemlich steil bergab. Die Wege des Steigs sind durchwegs schmal und an einigen Stellen mit Stahlseilen gesichert.

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Was die Aussicht, das Panorama und die Natur betrifft, geht es jetzt erst so richtig los. Vorbei an imposanten Felsformationen, kleinen Wasserfällen, zerklüfteten Felsen und immer mit einer wunderschönen Aussicht wandert man entlang von steilen Felswänden. Die Eindrücke sind oft so überwältigend, dass man einfach stehen bleiben und den Anblick genießen muss.

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Vorbei an monumentalen Felsskulpturen, die dem Dolomitensteig seinen Namen geben.

 

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Zwischendurch führt der Weg zeitweise auch durch wunderschöne Buchenwälder, die besonders im Herbst ein tolles Farbenspiel mit ihren Blättern erzeugen.

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Kleine Wasserfälle im Schwarzgraben und die vom Wasser gebildeten Gumpenkaskaden. Im Sommer immer gut für eine schnelle Abkühlung.

Kurze Zeit später erreicht man eine breite Geröllrinne, den so genannten Poppensand, den man zuerst überquert und dann nebenbei Richtung Tal hinunterwandert. Danacg geht es auf einer Forststraße wieder zurück zum Ausgangspunkt, der Baumschlagerreith.

Dort sollte man sich dann eine wohlverdiente Stärkung gönnen: Zum Beispiel ein fabelhaftes Hirschgulasch mit Semmelknödel.

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Die Wanderung im Überblick

Gehzeit: 4 – 5 Stunden
Höhenunterschied: 696 m
Hinweise: Der Dolomitensteig ist jedes Jahr von 15. September bis 1. Oktober aus jagd-/landwirtschaftlichen Gründen gesperrt! Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt.
GPX-Datei: Download

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